Pädagogische Probleme

In unteren „Technique“-Klassen drücke der Schuh gewaltig – Vereinigung ruft Meisch zu sofortigem Handeln auf

Das Luxemburger Schulwesen weist pädagogische Mängel auf. Diese hätten sich durch die Pandemie verschärft und würden vor allem die unteren Klassen des „Enseignement secondaire général“ betreffen. Das sagt die „Fédération des universitaires au service de l’Etat“ (Féduse). In einem offenen Brief wendet sich die Vereinigung an Bildungsminister Claude Meisch (DP) und fordert sofortiges Handeln.

„An sich unterstützen wir die Idee, dass man auf die Stärken des Schülers schaut und nicht auf seine Schwächen“, sagt Féduse-Präsident Raoul Scholtes. Jedoch hapere es an der Umsetzung eines entsprechenden Systems.

„An sich unterstützen wir die Idee, dass man auf die Stärken des Schülers schaut und nicht auf seine Schwächen“, sagt Féduse-Präsident Raoul Scholtes. Jedoch hapere es an der Umsetzung eines entsprechenden Systems. Symbolbild: Pixabay

Durch die Pandemie haben sich eine Reihe von Problemen im Luxemburger Schulwesen verstärkt. Das unterstreicht die „Fédération des universitaires au service de l’Etat“ (Féduse/Enseignement CGFP) in einem offenen Brief an Bildungsminister Claude Meisch (DP). „Besonders in den unteren Klassen des ‚Enseignement secondaire général‘ (ESG) – dem früheren ‚Technique‘ – drückt der Schuh ganz gewaltig!“, sagt die Féduse, die als Vereinigung der Staatsbeamten-Gewerkschaft anhängt. Sie fordert deswegen die sofortige Gründung einer Arbeitsgruppe, um „die großen Probleme in unserer öffentlichen Schule – und prioritär das Chaos in den unteren Klassen des ESG – jetzt direkt“ anzugehen. Doch welches Chaos?

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