Parlament

In puncto bezahlbarer Wohnraum ist es fünf nach 12

Neun Gesetzesprojekte standen am Mittwoch in der öffentlichen Sitzung im Parlament zur Abstimmung. Debattiert wurden unterschiedliche Themen wie bezahlbares Wohnen, ein Naturpakt mit den Gemeinden, die Verlängerung der Hilfen für bestimmte Betriebe oder der Stabilitätspakt. Sämtliche Projekte wurden mit einer Mehrheit angenommen.

Der „Pacte logement 1.0“ hat sein Ziel nicht erreicht – Kritik dazu gab es quer durch alle Parteien

Der „Pacte logement 1.0“ hat sein Ziel nicht erreicht – Kritik dazu gab es quer durch alle Parteien Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Bezahlbarer Wohnraum zählt zu den ganz großen Herausforderungen in Luxemburg. So sagte Semiray Ahmedova („déi gréng“), Berichterstatterin zum Gesetzesprojekt, dass es fünf nach 12 sei. Das Projekt soll demnach einen Paradigmenwechsel bringen. „Wir geben uns neue Instrumente, um auf die Wohnungskrise reagieren zu können.“ Wohnen sei heute für immer mehr Leute unbezahlbar. Ahmedova sagte, dass man aus dem „Pacte logement 1.0“ viel gelernt habe. „Mit dem neuen Pakt setzen wir endlich die Weichen für eine neue Offensive.“ Ziel sei es, das Angebot für bezahlbaren Wohnraum zu vergrößern und die Wohnqualität zu verbessern. Den Gemeinden soll ein Berater zugewiesen werden.

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