Ukraine-Krieg
In Chemie-Werk eingekesselt: Sjewjerodonezk bleibt im Fokus verlustreicher Kämpfe
In der heftig umkämpften Stadt Sjewjerodonezk verharren wohl noch Hunderte Zivilisten in einem Chemiewerk. Russland will einen Fluchtkorridor einrichten. Doch es gibt einen Haken.
In Slowjansk werden Menschen vor den herannahenden russischen Truppen in Sicherheit gebracht Foto: Aris Messinis/AFP
Hunderte im Chemiewerk Azot eingekesselte Zivilisten sollen über einen Fluchtkorridor aus der schwer umkämpften ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk gelangen. Doch der für Mittwoch von Russland angekündigte Weg soll nur in das von prorussischen Separatisten kontrollierte Gebiet führen, wie der Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, Michail Misinzew, am Dienstag klarmachte. Sjewjerodonezk steht weiter im Fokus der verlustreichen Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine.