Umwelt

Ideologie statt Politik: Grüne kritisieren Naturschutzgesetz der Regierung

Die Grünen fordern mehr statt weniger Naturschutz, weniger Ideologie und mehr konkrete Politik. Mit Deregulierungen im Umweltbereich würde die Wohnungskrise jedenfalls nicht gelöst werden.

Die Grünen fordern Anpassungen am vorliegenden Naturschutzgesetz

Die Grünen fordern Anpassungen am vorliegenden Naturschutzgesetz Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Grünen kehren zur Chamber-Rentrée zu einem ihrer politischen Kernthemen zurück und fordern ein Umdenken in puncto Umweltpolitik und Naturschutz. „Es geht weniger um einen konkreten Text als um eine politische Grundhaltung“, meint die Grünen-Abgeordnete Sam Tanson. „Was die Regierung derzeit mit dem Naturschutz macht, steht symbolisch für eine Politik, die systematisch dort abbaut, wo Stärkung gebraucht wird.“ Das sehe man sowohl in Klima- und Umweltschutzfragen als auch im Sozialen, so Tanson mit Verweis auf die Sozialrunde im September. Effizienz im Wohnungsbau werde auf Kosten von Natur und Gesundheit propagiert. „Das ist jedoch keine Lösung für mehr Wohnungen oder ein besseres Leben“, sagt Tanson. „Méi Beton – dat ass Ideologie a keng Politik.“

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