Luxemburg

Horesca zeigt sich von angekündigten Lockerungsmaßnahmen enttäuscht

Der Verband der Luxemburger Restaurant-, Café-, und Hotelbesitzer Horesca zeigt sich enttäuscht vom angekündigten Zeitplan der Regierung. Er kritisiert am Mittwoch in einer Pressemitteilung, dass seine Mitglieder erst in drei Wochen öffnen dürfen und wünscht sich mehr Unterstützung und Planungssicherheit.

Düstere Aussichten für die Horeca-Branche: Erst in drei Wochen sollen Restaurants und Hotels wieder öffnen dürfen

Düstere Aussichten für die Horeca-Branche: Erst in drei Wochen sollen Restaurants und Hotels wieder öffnen dürfen Foto: dpa/Christophe Gateau

Die Horesca kritisiert den von Premierminister Xavier Bettel (DP) angekündigten Zeitplan, Restaurants und Hotels erst in drei Wochen öffnen zu wollen. Auch herrsche große Ungewissheit in der Branche, da Cafés und Bars gänzlich aus dem Öffnungsplan ausgeschlossen wurden. Viele Betreiber stünden vor dem finanziellen Bankrott und seien auf mehr Unterstützung angewiesen, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung.

Den Betreibern müsse endlich eine realistische Perspektive aufgezeigt werden, da die staatliche Unterstützung keineswegs reiche, um die derzeitige Krise zu überstehen. Für großes Unverständnis sorgt zudem die Beschränkung der nicht rückzahlbaren Beihilfen auf Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern.

Die Horesca will in den nächsten Tagen zudem einen Leitfaden publizieren, wie sie die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter bei Wiedereröffnung der Betriebe gewährleisten will, und hofft auch hier auf Fördermaßnahmen von der Regierung. Der Verband warte bis dahin auf klare Ankündigungen, um die Lockerungsmaßnahmen und Hygienemaßnahmen planen und anpassen zu können.

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