Chamber

Handyverbot: Opposition vermisst klares Konzept

Nach der Ankündigung eines generellen Handyverbots an Grundschulen im September und dem Beginn einer Evaluationszeit für die Lycées, debattiert die Chamber am Mittwoch über das Für und Wider einer liberalen Regelung für die weiterführenden Schulen.

Das Konzept von Minister Claude Meisch (DP) sieht vor, die Lycées das Thema zunächst intern lösen zu lassen

Das Konzept von Minister Claude Meisch (DP) sieht vor, die Lycées das Thema zunächst intern lösen zu lassen Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Auf die Initiative der Grünen-Abgeordneten Djuna Bernard greift das Parlament das Thema erneut auf. Laut Bernard werde die Zuständigkeit für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone in der Schule auf die einzelnen Lycées abgeschoben. Dies führe möglicherweise zu einem Wettbewerb zwischen den Schulen darüber, wer die strengsten oder liberalsten Regeln habe. „Das wäre ein weiteres Element der Zersplitterung in unserem Schulsystem“, so Bernard. „Wir sind der Meinung, dass die politische Verantwortung der Regierung gewesen wäre, die Lycées in der ersten Phase nicht alleine zu lassen.“ Die Grünen vermissen ein klares Konzept, an dem sich die Schulen orientieren können. Problematisch sei zudem die fehlende Rechtssicherheit, beispielsweise bei der Beschlagnahmung von Handys.

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