Spezialkommission

Hätte die Caritas gerettet werden können? Opposition sieht sich nach Aussagen von Marc Crochet bestätigt

Die Anzeichen verdichten sich, dass die Caritas hätte gerettet werden können. Das meinen zumindest die Oppositionsabgeordneten, nachdem der ehemalige Generaldirektor der Caritas Marc Crochet in der Spezialkommission Rede und Antwort stand. CSV und DP sehen das anders.

Ex-Generaldirektor Marc Crochet (l.) war mit seinem Anwalt François Prüm in der Spezialkommission der Caritas erschienen

Ex-Generaldirektor Marc Crochet (l.) war mit seinem Anwalt François Prüm in der Spezialkommission der Caritas erschienen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Marc Crochet ist am Mittwochnachmittag nicht zu einer Aussage bereit. „Ein ganz faires Gespräch“, sind die einzigen Worte, die dem ehemaligen Generaldirektor der Caritas über die Lippen kommen. Und so antwortet Crochets Anwalt François Prüm auf die Fragen der zahlreich erschienenen Pressevertreter. Und erklärt in wenigen Worten das, worüber sich nachher auch die Oppositionsabgeordneten auslassen werden. Nämlich, dass auch andere Wege als die Gründung einer neuen Organisation möglich gewesen wären, weil nicht alle Caritas-Entitäten von dem Schuldenberg gegenüber den Banken betroffen seien. „Mein Mandant bedauert, dass die Werte der Caritas bei der Gründung der neuen Entität nicht berücksichtigt worden sind und definitiv etwas verloren gegangen ist“, sagt Prüm. Crochet sei dennoch glücklich, dass die ehemaligen Caritas-Mitarbeiter weiterhin einer Arbeit nachgehen können. „Andere Optionen wären jedoch möglich gewesen.“

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