Luxemburg

Gute Autofahrer, böse Radfahrer? Warum Sven Clement mit einer Antwort von Minister Kox unzufrieden war

Die Luxemburger Polizei hat laut der Antwort auf eine parlamentarische Frage im vergangenen halben Jahr mehrere Verstöße bei Fahrradfahrern festgestellt – Fälle von Autofahrern, die beim Überholen selbiger nicht genügend Abstand gehalten haben, habe sie jedoch keine verzeichnet. Für den Anfragesteller Sven Clement war diese Antwort offenbar nicht ganz zufriedenstellend – dem Tageblatt hat er den Grund dafür erklärt.

Gute Autofahrer, böse Radfahrer? Warum Sven Clement mit einer Antwort von Minister Kox unzufrieden war

Symbolfoto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

In Luxemburg müssen Autofahrer 1,50 Meter Abstand von Fahrradfahrern einhalten, während sie sie überholen. Der Hintergrund ist verständlich: Die Radfahrer sollen geschützt werden, denn kräftetechnisch ist ihnen das Auto eindeutig überlegen. Der Piraten-Abgeordnete Sven Clement wollte kürzlich mittels einer parlamentarischen Anfrage wissen, ob sich die Autofahrer im Großherzogtum auch daran halten. Er fragte nach, wie viele Verstöße gegen das besagte Verbot im vergangenen halben Jahr verzeichnet wurden – und wie viele Protokolle im selben Zeitraum insgesamt gegen Fahrradfahrer ausgestellt wurden.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Parteikongress von „déi Lénk“

„Kommt, mir verschäissen him de verlängerte Weekend!“

;