Pensionsfonds
Greenpeace kritisiert Nachhaltigkeitsstrategie der Rentenreserve
Der Pensionsfonds wächst mit historischen Gewinnen. Doch zu welchem Preis? Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert die Investitionen des „Fonds de compensation“ – und fordert den Ausschluss von klimaschädlichen Unternehmen aus dem Portfolio.
Eine Ölraffinerie im indischen Guwahati: Greenpeace fordert den Ausschluss solcher Unternehmen aus dem Pensionsfonds Foto: AFP
Die Luxemburger Rentenreserve hat im vergangenen Jahr einen historischen Rekordgewinn erwirtschaftet – mit einer Rendite von 11,24 Prozent oder beinahe drei Milliarden Euro. Die gute Entwicklung des „Fonds de compensation“ (FDC) beruht auf der guten Dynamik an den Finanzmärkten. Die weltweiten Börsenkurse haben stark zugelegt, nicht zuletzt aufgrund wachsender Wirtschaft, einer rückläufigen Inflationsrate und fallender Leitzinsen. Doch dieser Gewinn geht auch auf Kosten der Umwelt, zumindest wenn es nach Greenpeace geht. Die Organisation kritisiert, dass das Plus der Rentenreserve auch mit Investitionen erzielt wurde, die weder den EU-Klimazielen noch den Nachhaltigkeitsversprechen des FDC entsprechen.