Fondation Kräizbierg

Gewerkschaftler Delvaux wehrt sich gegen Vorwurf des Interessenkonflikts

Hat Gewerkschaftler Joël Delvaux persönliche Interessen, um den Sozialkonflikt in der „Fondation Kräizbierg“ zu schüren, wie ihm von einer anonymen Quelle unterstellt wird? Delvaux sagt Nein – und erstattet Anzeige. Der „Administrateur délégué“ der Stiftung möchte die Sache nicht weiter kommentieren und der OGBL stellt sich hinter den Verantwortlichen der Abteilung „Behinderte Arbeitnehmer“.

Anzeige gegen unbekannt: Joël Delvaux wehrt sich gegen die anonym an ihn gerichteten Vorwürfe des Interessenkonflikts und der persönlichen Bereicherung

Anzeige gegen unbekannt: Joël Delvaux wehrt sich gegen die anonym an ihn gerichteten Vorwürfe des Interessenkonflikts und der persönlichen Bereicherung Foto: Editpress/Alain Rischard

400 Seiten dick ist ein von der Personalvertretung der „Fondation Kräizbierg“ zusammengetragenes Dossier. In diesen Unterlagen, die dem Tageblatt vorliegen, geht es um angebliche Konfliktsituationen zwischen Personal und Direktion der sozialen Einrichtung. Die zahlreichen und unterschiedlich gelagerten Fälle betreffen Mitarbeiter mit und ohne Behinderung, auch solche, die heute nicht mehr da sind, weil sie gekündigt haben, oder andere, die längere Zeit krankgemeldet sind. Alle beteiligten Personen werden in der Akte mit Namen und Funktion genannt. Sie ist an den Verwaltungsrat gerichtet und nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

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