Stellenabbau beim „Wort“

„Gëtt et mar nach eng Zeitung?“: Schwere Vorwürfe gegen die Saint-Paul-Direktion

80 der insgesamt 330 Stellen bei der Imprimerie Saint-Paul, Herausgeber des „Luxemburg Wort“, sollen gestrichen werden. Die Verhandlungen für einen Sozialplan wurden seitens der Direktion am Montag für gescheitert erklärt. Am Donnerstagmorgen organisierte der LCGB eine Kundgebung, bei der heftige Vorwürfe gegen die Direktion und den neuen flämischen Besitzer Mediahuis gerichtet wurden.   

Ein Viertel der Belegschaft soll abgebaut werden – ein Sozialplan kam nicht zustande

Ein Viertel der Belegschaft soll abgebaut werden – ein Sozialplan kam nicht zustande Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Céline Conter (LCGB) rief den rund 120 Demonstranten, die sich vor dem Verlagshaus versammelt hatten, zu, es gehe bei diesem Konflikt um mehr als die 80 direkt bedrohten Arbeitsplätze. Das Überleben vom Wort sei infrage gestellt. „Gëtt et mar nach eng Zeitung?“, so die Gewerkschafterin, die darauf verwies, dass die aktuellen Pläne im Rahmen des nunmehr vierten Sozialplans vorsehen, ein Viertel der Belegschaft, ein Viertel der Redaktion zu entlassen … der Arbeitsaufwand bleibe aber der gleiche.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luftverkehr

Regierung sieht trotz Kerosin-Knappheit keine Gefahr für Sommerflüge

EU-Richtlinie zu Lieferketten

Wie Luxemburg intransparent mit der Einflussnahme von Großunternehmen umgeht