Coronavirus

Gesundheitsministerium war im Kampf gegen die zweite Welle „nicht optimal aufgestellt“

Verzögerungen beim Large Scale Testing, schwer zu verarbeitende Daten, personelle Engpässe und Fehleinschätzungen: Beim Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Pandemie stolperte Luxemburg über seine eigenen Füße. Das liegt auch an eigensinnigen Akteuren innerhalb des Ministeriums, wie Nachforschungen von Radio 100,7 zeigen.

Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit und Gesundheitsministerin Paulette Lenert

Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit und Gesundheitsministerin Paulette Lenert Foto: Editpress/Alain Rischard

Das Gesundheitsministerium war für die Bekämpfung der zweiten Welle der Coronapandemie „nicht optimal aufgestellt“ – das haben Recherchen des Radiosenders 100,7 ergeben. Demnach gab es sowohl im Bereich des Large Scale Testing als auch beim Contact Tracing Verzögerungen, die bis dato noch nicht aufgeholt werden konnten. Dabei seien die Kapazitäten eigentlich da, so eine Quelle gegenüber den Journalisten. Das Problem liege anderswo.

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