„Wahnwitzige 5 Prozent“
Friddensplattform kritisiert geplante NATO-Militärausgaben und warnt vor Folgen
Beim NATO-Gipfel in Den Haag stehen Verteidigungsausgaben auf der Agenda. Die „Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg“ kritisiert die geplante drastische Erhöhung der Ausgaben und fordert eine ausgewogene sicherheitspolitische Debatte.
Ein niederländischer Soldat überprüft eine Waffe Symbolfoto: AFP/Pool/Ben Stansall
Ein neues Ziel für Verteidigungsausgaben – das steht auf dem Plan des zweitägigen NATO-Gipfels, der am Dienstag in den Niederlanden begonnen hat. Staats- und Regierungschefs aus rund 40 Ländern sind dafür nach Den Haag gereist. Am Mittwoch wollen die Bündnispartner neue Ausgabenziele für Verteidigung in Höhe von fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts beschließen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprach im Vorfeld von einem „historischen“ Gipfel. Das Zusammenkommen stößt jedoch nicht überall auf Zustimmung.