Nach Sozialrunde
Fondation IDEA hat zwölf Änderungsvorschläge für Rentenreform
Die Stiftung IDEA hat das von der Regierung vorgelegte Rentenpaket unter die Lupe genommen und zwölf Änderungsvorschläge vorgelegt, um das Rentensystem auf sozialer und intergenerationeller Ebene gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Eine erneute Grundsatzdiskussion im Jahr 2030 darf jedoch nicht ausbleiben, so die Ökonomen des Thinktanks.
Die Änderungsvorschläge der Stiftung IDEA hat Muriel Bouchet erarbeitet. Direktor Vincent Hein (l.) warnt vor zu langer Handlungslosigkeit. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Seit der Sozialrunde steht fest, dass aus dem großen Reformvorhaben der Regierung zur Stabilisierung des Rentensystems allenfalls ein Reförmchen übrig geblieben ist. Bis 2030, also kurz nach den nächsten Parlamentswahlen, soll das Rentensystem abgesichert werden. Weiter wollte Premierminister Luc Frieden (CSV) nicht gehen. Die „Fondation IDEA“ hat sich bereits vor der Sozialrunde intensiv mit der Rententhematik in Luxemburg beschäftigt. Am Dienstag hat der Ökonom und ehemalige Direktor des wissenschaftlichen Rates des Thinktanks der Luxemburger Handelskammer, Muriel Bouchet, zwölf Änderungsvorschläge zum vorliegenden Gesetzesprojekt vorgelegt, die im „esprit de la réforme“ sind und demnach auch bei den parlamentarischen Arbeiten zum Gesetz in der Chamber Anklang finden könnten.