Black Box für den Tower

Flugdaten länger speichern: EU-Richtlinie sorgt für Kontroverse in Luxemburg

Blick auf den Findel Tower am Flughafen Luxemburg bei klarem Himmel, modernes Flughafengebäude und Kontrollturm

Der Tower am Findel Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Die Umsetzung einer EU-Richtlinie soll mehr Sicherheit im Flugverkehr bringen. In Zukunft werden alle Hintergrundgeräusche und Gespräche im Tower und die Kommunikation zwischen Fluglotsen und Piloten aufgezeichnet. Die Daten werden für eine maximale Dauer von 144 Stunden gespeichert und können nur dann ausgewertet werden, wenn ein Zwischenfall gemeldet wird. Kontrollorgan bleibt die Zivilluftfahrtbehörde (DAC). LSAP, ADR, „déi gréng“ und „déi Lénk“ kritisieren das Gesetz, weil die EU-Vorgabe lediglich eine Speicherdauer von 24 Stunden vorschreibt. Auch die Gewerkschaft der Fluglotsen GLCCA spricht sich für diesen Zeitrahmen aus. Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) verteidigt die Entscheidung: Es gehe um Sicherheit, nicht um Überwachung. (judo)

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