„Zu oberflächlich“

„Femmes socialistes“ ziehen gemischte Bilanz zur Gleichstellungspolitik der CSV-DP-Regierung

Die „Femmes socialistes“ attestieren der Regierung, einige wichtige Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergleichheit getroffen zu haben. Insgesamt sei ihre Politik aber zu oberflächlich, strukturelle Veränderungen seien von CSV und DP nicht zu erwarten, bedauert die LSAP-Frauenorganisation.

Jasmine Pettinger, Sarah Hargarten und Maxime Miltgen (v.l.n.r.) am Mittwochvormittag in der LSAP-Parteizentrale in Gasperich

Jasmine Pettinger, Sarah Hargarten und Maxime Miltgen (v.l.n.r.) am Mittwochvormittag in der LSAP-Parteizentrale in Gasperich Foto: Editpress/Didier Sylvestre

„Ein Schritt in die richtige Richtung, doch es fehlt an strukturellen Veränderungen“, lautet die vorläufige Bilanz der „Femmes socialistes“ (FS) zur Gleichstellungspolitik der CSV-DP-Regierung, die nun seit fast zwei Jahren im Amt ist. Zwar habe die Regierung um DP-Gleichstellungsministerin Yuriko Backes mit der Eröffnung des „Centre national pour victimes de violences“, der Abschaffung der Bedenkzeit bei freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen und dem Verbot von Jungfräulichkeits-Zertifikaten wichtige Maßnahmen ergriffen, doch insgesamt kratze ihre Politik lediglich an der Oberfläche, sagte Maxime Miltgen, Präsidentin der LSAP-Frauenorganisation und Gemeinderätin in Luxemburg-Stadt, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in der LSAP-Parteizentrale in Gasperich.

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