Corona-Mythen

Feinstaub in der Luft und CO2 im Blut: Dieselfahrzeuge und Schutzmasken auf dem Prüfstand

Die Corona-Pandemie hat mit so einigen abstrusen Verschwörungstheorien aufgewartet – doch zwei Mythen halten sich hartnäckig: Der Lockdown während der Pandemie habe gezeigt, dass Dieselfahrzeuge nicht Hauptverursacher der Feinstaubemissionen seien, und das Tragen von Schutzmasken soll die CO2-Konzentration im Blut bedenklich ansteigen lassen. Ein Faktencheck.

Die Stickstoffdioxid-Emissionen sind wegen der ruhigen Verkehrslage um 30 Prozent gesunken.

Die Stickstoffdioxid-Emissionen sind wegen der ruhigen Verkehrslage um 30 Prozent gesunken. Foto: AFP

Mit dem Lockdown während der Corona-Pandemie stand der Verkehr in Luxemburg fast zwei Monate komplett still – nicht wie üblich, weil die Straßen hoffnungslos überfüllt waren, sondern weil jeder in den eigenen vier Wänden gefangen war. Ein erfreulicher Nebeneffekt waren die sinkenden Emissionswerte und eine geringere Feinstaubbelastung. Messungen der Luxemburger Luftmessstationen scheinen der Annahme recht zu geben: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Emissionswerte für Stickstoffdioxide (NO2) im gleichen Zeitraum um satte 30 Prozent zurückgegangen. Das geht aus einer gemeinsamen Antwort des Transport- und des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Frage von Fernand Kartheiser (ADR) hervor.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren