Budgetpolitik
Fayot bereit für die Oppositionsbank: „CSV zog mit einer Lüge in diese Wahlkampagne“
Der Koalitionsvertrag der künftigen Regierung steht zwar noch nicht fest, doch das hinderte Luxemburgs aktuellen Wirtschaftsminister Franz Fayot nicht daran, den bereits angedeuteten Sparkurs zu kritisieren: „Das wird nicht funktionieren.“
Franz Fayot hält es für einen Fehler, nun in eine Austeritätspolitik zu verfallen Foto: Editpress/Julien Garroy
Noch-Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) ließ in seinem Forumsbeitrag in der Samstagsausgabe des Tageblatt durchblicken, was er von der Budgetpolitik des künftigen Premiers Lux Frieden (CSV) hält – nicht viel. „Luxemburg ist kein Sparverein“, titelte er. Fayot ist der Ansicht, dass Luxemburg weiterhin Geld lockermachen müsse, um langfristig in seine Zukunft zu investieren. Jetzt die Sparschraube anzuziehen, um den Triple-A-Status des Landes um jeden Preis zu behalten, hält er hingegen für einen Fehler. „Das BIP kann nicht der einzige Indikator unserer Finanzpolitik sein, wie es aktuell die Maastricht-Kriterien vorschreiben“, schreibt er.