Etat de la nation

FGFC vermisst klare Signale zu Renten und konkrete Pläne zur Einbindung der KI

FGFC-Präsident Claude Reuter

FGFC-Präsident Claude Reuter Foto: Editpress/Alain Rischard

„Viel Gespräch, wenig Ergebnis“: So reagiert die Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC am Mittwoch auf Luc Friedens (CSV) Rede zur Lage der Nation. In ihrer Stellungnahme kritisiert die Gewerkschaft, dass trotz engagierter Diskussionen und vieler Beiträge zur Rentenreform keine dieser Überlegungen in der Rede des Regierungschefs wiederzufinden sei. „Diese Diskrepanz wirft Fragen zur Ernsthaftigkeit des partizipativen Prozesses auf“, kritisiert die FGFC. 

Bezüglich der Renten und Pensionen vermisst die Gewerkschaft Details über die Situation im öffentlichen Dienst, und insbesondere über das Übergangsregime von 1998.

Ein klein wenig Lob gibt es dann doch: Die FGFC begrüßt das Vorhaben, Künstliche Intelligenz in verschiedenen Bereichen der Verwaltung zu fördern. Auf das Lob folgt jedoch ein „aber“: „Ohne grundlegende Standardisierung in der Informatik und ohne klare Infrastruktur bleibt KI [im kommunalen Dienst] vorerst ein Schlagwort“, bemängelt die Gewerkschaft. Dies betreffe insbesondere das Once-Only-Prinzip zur Vereinfachung administrativer Prozeduren. Derweil würde es noch an konkreten Plänen zur Umsetzung in den Gemeindeverwaltungen fehlen.

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