Stad Lëtzebuerg

Experte: Private Sicherheitsleute könnten die öffentliche Staatsgewalt untergraben

Die privaten Wachleute, die bis zum 31. Januar in Luxemburg-Stadt patrouillieren, arbeiten laut Juraprofessor Dr. Stefan Braum in einer rechtlichen Grauzone. Denn: Grundsätzlich könne eine private Sicherheitskraft im öffentlichen Raum eingreifen unter Berufung auf die Nothilfe. Andererseits sei dieses Recht eigentlich dem normalen Bürger vorbehalten.

Zwei der Security-Teams, die derzeit in Luxemburg patrouillieren, haben jeweils einen Hund dabei

Zwei der Security-Teams, die derzeit in Luxemburg patrouillieren, haben jeweils einen Hund dabei Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Luxemburg-Stadt hat ein privates Unternehmen angestellt, um für mehr Sicherheit – oder zumindest für ein größeres Sicherheitsgefühl – zu sorgen. Bis zum 31. Januar patrouillieren zwei Zweier-Teams mit Hund im Bahnhofsviertel. Ein weiteres patrouilliert ohne Vierbeiner in der Oberstadt. Polizeiminister Henri Kox („déi gréng“) ist nicht nur gegen die privaten Sicherheitskräfte in Luxemburg-Stadt, er behauptet auch, dass sie in ihrer jetzigen Form illegal seien. Juraprofessor Dr. Stefan Braum von der Universität Luxemburg spricht hingegen von einer rechtlichen Grauzone.

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