Porträt

„Et geet him just ëm d’Saach“: Maxime Miltgen will die nächste LSAP-Co-Präsidentin werden

Maxime Miltgen wird aller Voraussicht nach die nächste Frau an der Spitze der LSAP sein. Annäherung an eine überzeugte Feministin, die sich von den Erwartungen an ihre Person und der Größe der künftigen Aufgabe nicht verbiegen lässt.

Maxime Miltgen lächelt selbstbewusst und zeigt positive Einstellung gegenüber neuer Herausforderung und Kritik

Maxime Miltgen freut sich auf ihre künftige Aufgabe und lächelt Kritik auch einfach mal weg Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Ich würde mich schon eher Mitte-links in der LSAP verorten. Links von mir sehe ich auf jeden Fall noch Dan Kersch und Tom Krieps. Ich suche noch eine Frau als Beispiel …“ Maxime Miltgen sitzt am Montagnachmittag im Schatten einer Terrasse am Knuedler. Vor ihrer Wahl zur LSAP-Co-Parteipräsidentin am Samstag – Gegenkandidaturen gibt es keine – ist sie eine gefragte Interviewpartnerin. Während Politiker bei offiziellen Terminen meist eher gemächlich und bedacht auf Fragen von Journalisten antworten, reagiert Maxime Miltgen ohne große Bedenkzeit und redet mit ihrer tiefen und kehligen Stimme – wie immer eigentlich – sehr schnell. Gerade bei Themen, die ihr am Herzen liegen, wägt sie nicht lange ab, erwidert Einwände „von der Long op d’Zong“. Markante Sprüche wie „Da leeë mir d’Couillen an d’Eeërstäck op den Dësch“ bleiben nicht aus. Wenn sie Druck ob ihrer kommenden Aufgabe verspüren sollte, lässt sie sich das kaum anmerken.

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