Medienbericht

„Es ist nicht dasselbe“: Premier Luc Frieden reagiert auf Kritik zu seiner Rede zur Lage der Nation

Einen Tag nach der Rede zur Lage der Nation hat Luc Frieden (CSV) am Mittwoch im Gespräch mit Radiosender 100,7 auf Kritik zu seiner Ansprache reagiert und die geplanten Maßnahmen verteidigt. 

Luc Frieden

Luc Frieden Foto: Editpress/Julien Garroy

Nachdem Luxemburgs Premierminister Luc Frieden (CSV) am Dienstag die Rede zur Lage der Nation gehalten hatte, war er am Mittwochmorgen zu Gast beim Radiosender 100,7. Nach der Rede gab es von der Opposition Kritikpunkte: Zum einen wurde der neuen Regierung vorgeworfen, Sachen als neu zu verkaufen, die aber bereits zuvor dabei waren zu entstehen und die teilweise von der alten Mehrheit angestoßen wurden. „Ich finde es interessant, dass gleichzeitig kritisiert und gesagt wird, dass es dasselbe sei, was vorher passiert ist“, sagt Frieden. „Es ist überhaupt nicht dasselbe wie vorher“, stellt der Premier klar. Denn wenn die vorherigen Regierungen die schnelleren Verfahren durchgeführt, mehr gebaut und effizientere Sozialhilfe geleistet hätten, dann würde heute das Armutsproblem nicht in dem Ausmaß bestehen, wie es zum Beispiel bei der Kinderarmut der Fall sei, so Frieden. Es gäbe heute mehr Wohnungen, wenn das Bauen nicht so kompliziert gewesen wäre, sagt er zudem. Mit Blick auf die beiden Bereiche Wohnen und Armut „ändern wir Grundlegendes, um das Problem, das in den letzten Jahren entstanden ist, zu reduzieren“.

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