CGFP
Erste Warndemo des öffentlichen Dienstes: „Schluss mit der politischen Arroganz“
300 Demonstranten haben sich für die Kundgebung der Gewerkschaften CGFP, FGFC und Syprolux am Mittwoch vor der Chamber eingefunden, OGBL und LCGB zeigen sich solidarisch. Es soll nur ein erster Schritt sein, so CGFP-Präsident Romain Wolff.
„Wir fordern ein Ende der Scheindebatten“, so CGFP-Präsident Romain Wolff Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Der Slogan „Fangeren ewech vun de Pensiounen“ sticht aus dem Schildermeer vor der Chamber deutlich hervor. CGFP, FGFC und Syprolux haben am Mittwoch zu einer Demonstration vor dem Parlament aufgerufen, um vor allem gegen die Rentenpolitik der Regierung zu protestieren. OGBL, LCGB und die Aleba zeigen sich unter gleißendem Sonnenlicht solidarisch mit den Gewerkschaftskollegen des öffentlichen Dienstes und haben sich unter die Protestierenden gemischt. Dass sich am Mittwochnachmittag nur rund 300 Demonstranten eingefunden haben, ist einem CGFP-internen Aufruf geschuldet, der zu dieser ersten Demo lediglich die Vorstände aufgerufen hat, vor der Chamber zu erscheinen. „Es ist ein erster Schritt“, sagt Wolff gegenüber dem Tageblatt. „Wir erwarten uns jetzt eine Reaktion seitens der Regierung.“