Schloss Berg
Erbgroßherzog plant neues Wohngebäude, um den Kindern ein „intimes“ und „familiäres“ Aufwachsen zu ermöglichen
Ein zusätzliches Wohngebäude soll es den Kindern des Erbgroßherzogs ermöglichen, in einem „intimen“ und „familiären“ Umfeld aufzuwachsen Foto: Editpress/Alain Rischard
„Als Eltern und als zukünftige Staatsoberhäupter stehen die Prinzessin und ich vor der Herausforderung, unser Engagement für die Nation mit unserem Familienleben und unseren Kindern in Einklang zu bringen.“ Mit diesen Worten beginnt Erbgroßherzog Guillaume eine Pressemeldung am Mittwochabend. Damit die Kinder des Paares in einem „intimen und familiären“ Umfeld aufwachsen können, wird auf dem Gelände in Colmar-Berg neben dem Schloss eine „Dépendance“ gebaut. Das Paar möchte „unseren Lebensstil in eine Richtung lenken, die wir für zeitgemäßer und familienfreundlicher halten“, schreibt Guillaume.
Großherzog Henri und die Regierung haben laut Mitteilung ihre Zustimmung für den Bau des Wohngebäudes gegeben. Es wird betont, dass das Gebäude ausschließlich dem Familienleben des Paares und seinen Kindern vorbehalten sei und mit eigenen Mitteln finanziert werde. Der Bau werde ohne öffentliche Gelder realisiert.
Beim Bau würden alle gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften, die für solche Projekte in Luxemburg gelten, eingehalten werden. Das Schloss Berg behalte seine Funktion als Arbeitsplatz für offizielle Empfänge und den Empfang von Persönlichkeiten. Zudem bestehe die Möglichkeit, das Schloss zu bestimmten Zeiten im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie dies bereits im Palast in der Hauptstadt der Fall ist. Dies müsse jedoch geprüft werden, schreibt der Erbgroßherzog.
Die offizielle Ernennung von Erbgroßherzog Guillaume zum „Lieutenant-Représentant“ soll am 8. Oktober 2024 stattfinden. (DJ)