Elfter Tag im Bommeleeër-Prozess

„Eppes schif gelaf an der ganzer Gestioun vum Dossier Bommeleeër“

Me Entringer sieht im „Bommeleeër Bis“-Prozess vor allem Fehler bei den Ermittlern und der Justiz und weniger bei seinem Mandanten Armand Schockweiler. Folgerichtig fordert er einen Freispruch für den früheren „Sûreté“-Chef.

Me Roland Assa (m.) vertritt Pierre Reuland im Bommeleeër Bis Prozess, der sich in 33 Anklagepunkten vor Gericht verantworten muss 

Me Roland Assa (m.) vertritt Pierre Reuland im Bommeleeër Bis Prozess, der sich in 33 Anklagepunkten vor Gericht verantworten muss  Zeichnung: Tageblatt / Kim Kieffer

Kein Meineid und ein überschrittener „délai raisonnable“: Me Entringer plädiert am Donnerstag für seinen Mandanten und früheren „Sûreté“-Chef Armand Schockweiler wenig überraschend auf Freispruch. In 25 Punkten wurde Schockweiler seitens der Staatsanwaltschaft der Falschaussage bezichtigt. „In keinem der 25 Anklagepunkte handelt es sich um Meineid – weder im juristischen, technischen oder auch menschlichen Sinn“, erörtert Me Entringer. Das einzige, was man seinem Mandanten vorwerfen könne, sei, dass dieser im Rahmen der Ermittlungen nicht die Antworten auf die Fragen geliefert habe, die die Ermittler sich erwartet hätten.

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