Asselborns außenpolitische Erklärung

Eine Zeit der Verletzlichkeit

Die Erklärung zur Außenpolitik des Landes ist irgendwie das Pendant zur Erklärung der Lage der Nation. Und es gibt einige Parallelen zwischen der Asselborn’schen Deklaration, die er am Dienstag vor den Parlamentariern gab, und der Bettel’schen, die bereits einige Wochen zurückliegt, angefangen bei der Rededauer von rund 100 Minuten. Asselborn kam wie Bettel nicht an einer ausführlichen Behandlung der Corona-Pandemie vorbei und behandelte daneben Brexit, US-Wahl und so ziemlich alle Krisen dieser Erde. 

Jean Asselborn präsentierte die Ausrichtung der Luxemburger Außenpolitik

Jean Asselborn präsentierte die Ausrichtung der Luxemburger Außenpolitik Foto: dpa/AP Pool/Virginia Mayo

Wie ein globaler Tsunami habe die Covid-19-Pandemie eine Region dieser Erde nach der anderen getroffen und vieles verändert, so der Außenminister. Dabei habe das Virus eine bereits vorher bestehende Tendenz beschleunigt: jene der Verletzlichkeit der gesamten Weltordnung. In dem Kontext sei die Wahl eines US-Präsidenten zu begrüßen, der nach vier Jahren „Desaster“ wieder einen kultivierten Umgang der Nationen fördern werde.

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