Luxemburg-Stadt

„Eine Alibiveranstaltung“:  Grüne kritisieren „Apéri’tours“ von DP und CSV

Die sogenannten „Apéri’tours“ – bei denen sich der blau-schwarze Schöffenrat der Stadt Luxemburg mit der Bevölkerung trifft – werden kritisiert: „déi gréng Stad Lëtzebuerg“ finden die Initiative generell zwar gut, stören sich aber an deren Umsetzung. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Merl erklärten die Mitglieder der Oppositionspartei, warum das so ist, und präsentierten ihre Idee von Bürgerbeteiligung.

Bei den Begegnungen mit der Viertelsbevölkerung – wie hier Ende Juni in Clausen – will sich der Schöffenrat mit den Menschen austauschen

Bei den Begegnungen mit der Viertelsbevölkerung – wie hier Ende Juni in Clausen – will sich der Schöffenrat mit den Menschen austauschen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Langsam, aber sicher nähert sich die „Rentrée“ und dann geht es in Luxemburg-Stadt wieder mit den sogenannten „Apéri’tours“ los – also Veranstaltungen von der Stadt Luxemburg, bei denen u.a. die politischen Verantwortlichen mit der Bevölkerung durch die 24 Viertel der Hauptstadt gehen, um Projekte vorzustellen und sich mit den Menschen auszutauschen. Letzteres wird der Hauptstadt-Sektion von „déi gréng“ zufolge aber nur begrenzt umgesetzt, wie die größte Oppositionspartei des Gemeinderats am Donnerstagmorgen bei einer Pressekonferenz in Merl mitteilte.

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