Bildung in der Pandemie

Ein neuer Plan: Schulen sollen aufbleiben – auch wenn das Virus nicht aufgibt

Bildungsminister Claude Meisch hat erklärt, wie die Schulen ab dem 22. Februar wieder im Präsenzunterricht funktionieren sollen – auch wenn ein absehbarer erneuter Anstieg der Infektionszahlen eintritt. Dazu wurde der bisherige Reaktions-Stufenplan angepasst. In Stufe eins bleibt prinzipiell zwar alles beim (inzwischen) Gewohnten – eine generelle Maskenpflicht und strengeres Testregiment sollen aber helfen, dass die neuen Virusmutationen an den Schulen nicht sofort leichtes Spiel haben.

Nein, dies ist keine Schule, sondern eine Pressekonferenz. So ähnlich werden die Schüler aber ab dem 22. Februar auch wieder in den Schulen Luxemburgs sitzen: mit viel Abstand und (auch die Kleineren) ganztags mit Maske.

Nein, dies ist keine Schule, sondern eine Pressekonferenz. So ähnlich werden die Schüler aber ab dem 22. Februar auch wieder in den Schulen Luxemburgs sitzen: mit viel Abstand und (auch die Kleineren) ganztags mit Maske. Foto: Editpress/Alain Rischard

Als der Bildungsminister am Freitagmittag vor die Reporter und (Streaming-)Kameras tritt, hätte er sich für sein Timing an einer Schule wohl erst mal einen Klassenbucheintrag eingehandelt. Und auch mit der Viertelstunde Verspätung kommt er nicht sofort zu den für die kommende Praxis wichtigen, handfesten Punkten – sondern nimmt sich zunächst die Zeit, zu erklären, warum die Wiederöffnung der Schulen zu wagen sei. Die Infektionszahlen sind ja doch bestenfalls relativ niedrig – und überregional und längst auch lokal ist zu erkennen, dass mit den neuen Virusmutationen auch die „Schulbevölkerung“ häufiger getroffen wird.

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