„déi Lénk“
„Ein Scherbenhaufen“: Co-Sprecherin Thoma und Abgeordneter Baum mit scharfer Kritik
„déi Lénk“ haben am Dienstag ihr Fazit zur aus ihrer Sicht „katastrophalen“ Sozialrunde gezogen. Schlecht ausgesehen habe nur einer: CSV-Premierminister Luc Frieden.
Marc Baum und Carole Thoma haben nicht mit Kritik an der derzeitigen Regierungspolitik gespart Foto: Editpress/Julien Garroy
Premierminister Luc Frieden (CSV) gebührte die Ehre, die Pressekonferenz von „déi Lénk“ am Dienstagmorgen zu eröffnen. Zumindest indirekt. „Ech hu versicht, si esou laang am Sall ze halen, datt si géinge Jo soen zu alles. Dat ass mir net ganz gelongen, mee si si mir op d’mannst do bliwwen. An dat, mengen ech, ass schonn e groussen Erfolleg, mee si hu ganz schlecht ausgesinn. Dat heescht, déi sinn och net gewinnt, Iwwerstonnen ze maachen." Mit dieser abschätzigen Aussage des Luxemburger Premierministers gegenüber den Gewerkschaften, die dieser inmitten der Verhandlungen der Sozialrunde auf einem Sommerfest der CSV machte, begrüßt Co-Sprecherin Carole Thoma von „déi Lénk“ die Journalisten am Dienstagmorgen in den Räumlichkeiten der Partei – und ergänzt: „Ganz schlecht aussehen tut derzeit vor allem einer. Und das ist Premierminister Luc Frieden.“