Spezialkommission

Ehemalige Caritas-Präsidentin Jacobs hinterfragt Rolle der Banken

Die ehemalige Präsidentin des Verwaltungsrats der Caritas, Marie-Josée Jacobs, steht den Parlamentariern der Spezialkommission Rede und Antwort. Wirklich neue Erkenntnisse gibt es keine, doch einige bekannte Beobachtungen verdichten sich. 

Ein Archivfoto aus dem Jahr 2022, als Marie-Josée Jacobs noch Präsidentin des Verwaltungsrats der Caritas war

Ein Archivfoto aus dem Jahr 2022, als Marie-Josée Jacobs noch Präsidentin des Verwaltungsrats der Caritas war Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Nach der Sitzung der Spezialkommission „Caritas“ zeigten sich nicht wenige Abgeordnete berührt vom Auftritt der ehemaligen Caritas-Präsidentin Marie-Josée Jacobs, die an diesem Montagnachmittag eingeladen war. Im Januar war die einstige CSV-Familienministerin von ihrem Amt als Präsidentin des Verwaltungsrats der Caritas zurückgetreten, das sie mehr als zwölf Jahre lang innehatte. „Ich bin tief beeindruckt vom Mut von Marie-Josée Jacobs und von ihrer Ehrlichkeit im Austausch mit uns“, sagt Corinne Cahen (DP) nach der Kommissionssitzung. Es sei eine emotionale Sitzung gewesen, so Djuna Bernard („déi gréng“). „Man hat gemerkt, dass es ihr wirklich nahe geht“, sagt Taina Bofferding (LSAP). „Wenn eine Person diese Affäre nicht verdient hat, dann ist es – neben all den Betroffenen vor Ort, denen nicht geholfen werden konnte – wirklich Marie-Josée Jacobs“, sagt Cahen.

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