Migration
EU-Asylpolitik im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit
Beim Kurzbesuch von Magnus Brunner, dem neuen EU-Kommissar für Inneres und Migration, in Schengen ging es um Freiheit und Sicherheit. Zur Mission des Österreichers gehört nicht zuletzt die Umsetzung des europäischen Migrations- und Asylpakets.
Von links: Anne Calteux, die Repräsentantin der EU-Kommission in Luxemburg, Martina Kneip, Direktorin des Centre Européen in Schengen, Innenminister Léon Gloden, EU-Kommissar Magnus Brunner und Schengens Bürgermeister Michel Gloden auf der place des Etoiles Foto: Editpress/Julien Garroy
Als die Tür des Schengener Schlosses aufgeht und Magnus Brunner in Begleitung mit Innenminister Léon Gloden nach draußen tritt, warten bereits die Journalisten, Fotografen und Kameraleute. Der neue EU-Kommissar für Inneres und Migration, bis vor kurzem noch österreichischer Finanzminister, weist bereits darauf hin, dass Luxemburg das Ziel seines ersten Auslandsbesuchs sei. Dass dafür Schengen ausgesucht worden ist, begründet er damit, dass der Ort „eine ganz besondere Bedeutung für Europa“ habe: „Schengen steht für eine der Erfolgsgeschichten, die wir als Europäische Union neben dem Euro und dem Binnenmarkt geschrieben haben. Schengen steht für Freiheit und so vieles, was die EU ausmacht.“