Unabhängigkeit der Redaktion
Diskussionen bei 100,7 über neues Mediengesetz dauern an
Die Luxemburger Regierung hat ein Gesetz über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Großherzogtums eingereicht, mit dem weniger politischer Einfluss auf die redaktionelle Arbeit erreicht werden soll. Laut dem luxemburgischen Online-Magazin „Reporter“ gibt es beim Radiosender 100,7 allerdings noch immer Diskussionen um die Details – auch von „Einschüchterungsversuchen“ und Einmischungen in die redaktionelle Arbeit ist die Rede.
Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Möglichst eigenständig und unabhängig von politischem Einfluss soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk Luxemburgs sein – so lässt es sich aus dem im Parlament eingereichten Gesetz der Regierung herauslesen. Mit dem Gesetz sollen die Entscheidungsstrukturen beim öffentlich-rechtlichen Radiosender 100,7 angepasst werden. In der Vergangenheit hatte es Diskussionen um einige Entscheidungen und Vorgehensweisen des Verwaltungsrats gegeben. Die neuen Regelungen sollen solche Konflikte verhindern – doch intern gibt es bei 100,7 dazu offenbar noch Gesprächsbedarf.