Chambre des salariés

„Die richtigen politischen Akzente“: CSL will Arbeitnehmerschutz für neues klimatisches Umfeld

Der Klimawandel ist nicht mehr zu stoppen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, nur noch eine reine Illusion. Damit Arbeitnehmer von den Auswirkungen des Klimawandels geschützt werden können, fordert die Arbeitnehmerkammer die Regierung auf, einen nationalen Aktionsplan zu entwerfen.

Ein nationaler Aktionsplan muss her!

Ein nationaler Aktionsplan muss her! Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Hitzewellen im Sommer, Eiseskälte im Winter, in unseren Gefilden unbekannte Infektionskrankheiten und immer mehr meteorologische Extremereignisse: Der Klimawandel deutet bereits heute an, worauf die Welt morgen hinsteuern könnte. Aufgrund dessen hat die „Chambre des salariés“ (CSL) sich mit den möglichen Konsequenzen des Klimawandels am Arbeitsplatz befasst und fordert die Regierung auf, einen nationalen Aktionsplan auszuarbeiten. Den eigenen Denkanstoß wolle man demnächst der Regierung überreichen. „Es braucht jetzt die richtigen politischen Akzente“, sagte CSL-Präsidentin Nora Back am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz. Die Regierung setze aber derzeit die falschen Preissignale, was nicht zuletzt der Strompreis belege. „Das kostet natürlich alles Geld“, sagte Back und schlug eine Vermögenssteuer vor. „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass gerade die Reichen und die Superreichen am meisten zum Klimawandel beitragen.“ Letzten Endes aber würde der Klimawandel vor allem eines: bestehende Ungleichheiten verschärfen und neue schaffen.

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