Hinter den Kulissen

Die Studie, auf der Luxemburgs Hoffnung ruht

Wann ist das Ganze zu Ende? Während die Regierung im stillen Kämmerlein eine Exit-Strategie ausarbeitet, schlägt die Stunde der Wissenschaft. Forscher untersuchen seit Mittwoch die Corona-Ausbreitung in Luxemburg: Wie verlässlich sind ihre Daten und welche Aussagekraft werden sie besitzen? Ein Blick auf das Innenleben der neuen CON-VINCE-Studie.

Prof. Rejko Krüger koordiniert die Studie, die Luxemburgs „Exit-Strategie“ beeinflussen könnte

Prof. Rejko Krüger koordiniert die Studie, die Luxemburgs „Exit-Strategie“ beeinflussen könnte

Die Lage ist ernüchternd: Bislang verfügbare Daten zur Corona-Krise lassen nur wenig verlässliche Antworten zu. Obschon Luxemburg im internationalen Vergleich sehr viel testet, ist am Ende nur eins klar: bei wie vielen der untersuchten Personen entsprechende Tests positiv ausgefallen sind – oder eben nicht. Für das ganze Land ist die Gruppe der Getesteten aber nicht repräsentativ. Die Analyse der Dynamik der Infektionen steht zudem auf wackeligen Beinen: Die Dunkelziffer der tatsächlich in Luxemburg Infizierten ist kaum abschätzbar.

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