Landwirtschaftsminister

Die Hälfte der Luxemburger Milchbauern können ihre Kosten mit den Verkäufen nicht decken

Ist der Preis der Milch nicht hoch genug? Gemäß einer parlamentarischen Antwort von Landwirtschaftsminister Romain Schneider reichen die Einnahmen der meisten Milchbauern nicht, um die Produktionskosten zu tragen.

Der Milchviehbestand hat in den vergangenen zehn Jahren hierzulande um 20 Prozent zugenommen

Der Milchviehbestand hat in den vergangenen zehn Jahren hierzulande um 20 Prozent zugenommen Archivfoto: dpa/Bernd Wüstneck

Mehr als die Hälfte der Milchviehbetriebe konnten 2017 und 2018 ihre kalkulatorischen Kosten mit dem Einkommen der Milchverkäufe nicht decken. Das geht aus einer Antwort von Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) auf eine parlamentarische Frage der DP-Abgeordneten Gusty Graas und André Bauler hervor. Unter den kalkulatorischen Kosten werden die Gehälter des Bauers, die Zinsen auf sein investiertes Eigenkapital und die Pachtbasis für die in seinem Besitz befindlichen landwirtschaftlichen Flächen mit einberechnet. Dieser Betrag muss dann vom Einkommen bezahlt werden, das sowohl variable Kosten, wie Futtermittel- und Veterinärkosten, als auch fixe Kosten, wie die Abschreibung von Gebäuden und Maschinen, umfasst.

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