Impfkonvention

Die Grenzen der ersten Impfphase: „Auch Informatiker mischen sich unter Patienten“

Welche Mitarbeiter wurden während der ersten Phase geimpft? An wen gingen die Einladungen? Was sagt die Konvention? Fragen über mögliche Impfdrängler reißen nicht ab. Man habe sich an die Konvention gehalten, heißt es aus den Krankenhäusern. Unregelmäßigkeiten habe es kaum gegeben. Details aus dem entsprechenden Schriftstück dringen indessen nur langsam an die Öffentlichkeit. Das Gesundheitsministerium versteckt sich hinter dem Ermittlungsgeheimnis.

Laut Konvention mit dem Gesundheitsministerium sollte nur das „personnel hospitalier“ geimpft werden. Doch nicht alle Krankenhäuser gingen während der ersten Impfphase gleich vor.

Laut Konvention mit dem Gesundheitsministerium sollte nur das „personnel hospitalier“ geimpft werden. Doch nicht alle Krankenhäuser gingen während der ersten Impfphase gleich vor. Foto: AFP

In der ersten Phase der Impfkampagne war es das erklärte Ziel der Behörden, das Personal an der Front im Kampf gegen Covid-19 schnell und umfassend gegen Infektionen zu schützen. Prioritär sollten demnach Mitarbeiter aus der Gesundheits- und Pflegebranche die neu entwickelten Impfstoffe erhalten. Dabei war es den Krankenhäusern überlassen, ihre Angestellten gegen die Lungenkrankheit zu immunisieren.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren