Umwelt

Die Gegenwart zeigt klar, wie fortgeschritten der Klimawandel auch in Luxemburg ist

Die Zahl der Menschen, die beim Begriff „Klimawandel“ Hysterie oder Verschwörung am Werk sehen, dürfte in den vergangenen Tagen und Wochen ins Schmelzen geraten sein: Praktisch völlig ausbleibende Niederschläge bei Temperaturen an oder weit oberhalb der 30-Grad-Grenze haben auch in Luxemburg der Landschaft eine Anmutung gegeben, zu der auch Gnus und Zebras gut passen würden. Der Wetterexperte Andrew Ferrone ordnet ein, wo das Großherzogtum und der Rest der Welt stehen.

Ein Satellitenbild zeigt den Süden von Luxemburg am 31. Juli

Ein Satellitenbild zeigt den Süden von Luxemburg am 31. Juli

Dass der Klimawandel natürlich auch das Großherzogtum längst erreicht hat, ist für Dr. Andrew Ferrone unabweisbar. Die entsprechenden Eckdaten könnte der Leiter des Wetterdienstes in der Luxemburger Verwaltung für technische Dienste der Landwirtschaft wohl längst im Schlaf aufzählen: „Weltweit hat der Weltklimarat festgestellt, dass die Temperaturen seit prä-industrieller Zeit um 1,1 Grad gestiegen sind – und hier in Luxemburg sehen wir sogar einen Anstieg von 1,5 Grad für diese Periode!“

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