gewerkschaftsfront.lu

Die De-facto-Einheitsgewerkschaft: OGBL und LCGB intensivieren Zusammenarbeit

OGBL und LCGB haben die Schnauze voll. Als Antwort auf die zunehmend neoliberalen „Attacken“ der Regierung haben die beiden Gewerkschaften entschieden, sich zusammenzuschließen und eine gemeinsame Front im Interesse der Arbeitnehmer zu bilden.

Patrick Dury (LCGB) und Nora Back (OGBL)

Patrick Dury (LCGB) und Nora Back (OGBL) Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die beiden Gewerkschaftspräsidenten Nora Back (OGBL) und Patrick Dury (LCGB) wirken gefasst und entschlossen. Den Schritt, den die beiden Gewerkschaften an diesem Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der CSL ankündigen, ist historisch. „Es ist keine Überraschung, wenn ich Ihnen sage, dass der OGBL und der LCGB als zwei national repräsentative Gewerkschaften Angriffe ertragen, wie wir sie seitens Regierung und Patronat nicht erlebt haben“, begrüßt Back die anwesenden Journalisten mit entsprechend martialischen Worten. Es würden „Attacken aufs Rückgrat“ der Arbeitnehmer, auf die Löhne, Arbeitszeiten, Renten gefahren. „Ein Rundumschlag der Regierung“, resümiert Back. Dem treten die Gewerkschaften nun mit einer Offenlegung von Dokumenten entgegen: der Kommunikation zwischen Gewerkschaften und Ministerium, das Avant-projet des Aktionsplans.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Erziehung

Von Cybermobbing bis zu Handgreiflichkeiten: Gewalt an Schulen nimmt zu

Menschenrechte

Der in Luxemburg ansässige Konzern Ternium steht weiter in der Kritik