Studie

Die Covid-19-Krise legt soziale Ungerechtigkeiten offen

Nicht jeder ist gleich vor Covid-19. Wer mehr verdient, jünger ist, läuft ein geringeres Risiko, sich zu infizieren und schwer zu erkranken. Eine wissenschaftliche Studie bestätigt auch für Luxemburg den Zusammenhang zwischen der soziodemografischen und ökonomischen Lage von Personengruppen und ihrem Infektionsrisiko.

Die Covid-19-Krise legt soziale Ungerechtigkeiten offen

Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Man hatte es schon länger festgestellt: je älter eine Person, umso größer das Risiko eines schweren Covid-19-Krankheitsverlaufs und eines letalen Ausgangs. Gewusst war ebenfalls, dass einer höheren Ansteckungsgefahr ausgesetzt ist, wer ein niedriges Einkommen hat. Wer die Büroräume nach Arbeitsende reinigen muss, riskiert eher zu erkranken als derjenige, der seine Arbeit öfter zuhause am Bildschirm verrichten kann.

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