„Premièresexamen“
Die Angst der Abiturienten vor einem positiven Schnelltest
Die Angst der Abiturienten vor einem positiven Coronatest kurz vor dem „Premières-Examen“ ist groß. Manche befürchten, dass sie dann nicht am Examen teilnehmen können. Als Konsequenz verzichten nicht wenige darauf, sich testen zu lassen. Ist das ein Mangel an Solidarität gegenüber den Mitschülern oder ist es situationsbedingt nachvollziehbar? Wir haben uns mit einigen Akteuren darüber unterhalten.
Soll ich oder lieber nicht? Ein positiver Schnelltest vor oder während des „Premières-Examen“ könnte zum Abbruch der Prüfungen führen. Testverweigerer sind allerdings eine Gefahr für die Mitschüler. Ein Dilemma, vor dem nun die Abiturienten stehen. Foto: dpa/Robert Michael
Am vergangenen Freitag war der letzte Schultag für die Primaner. Zumindest im Präsenzunterricht. Bis Mitte dieser Woche befinden sie sich im Homeschooling, die restliche Zeit ist zum Wiederholen der Materie gedacht. Am 17. Mai fangen dann die Abiturprüfungen an. In einem offenen Brief hatten sich Abschlussklässler mehrerer Lyzeen zusammengetan und eben den vergangenen Freitag als letzten Schultag gefordert. Somit könne man die Ansteckungsgefahr reduzieren, argumentierten sie. Bildungsminister Claude Meisch zeigte sich einsichtig und gab grünes Licht für die Forderungen der Abiturienten.