Parteianalyse

Die ADR verspricht die Rückkehr in eine idealisierte Vergangenheit

Das politische Ziel der ADR ist Polarisierung. Elektoral davon profitieren konnte sie bislang weniger als rechte Parteien in anderen Ländern.

Die Abgeordneten Tom Weidig (l.), Fred Keup (3.v.l.) und Jeff Engelen (3.v.r.) mit ADR-Kommunalpolitikern, Mitgliedern des Nationalkomitees und Staatsrat Alex Penning (r.) im Juli in Schifflingen

Die Abgeordneten Tom Weidig (l.), Fred Keup (3.v.l.) und Jeff Engelen (3.v.r.) mit ADR-Kommunalpolitikern, Mitgliedern des Nationalkomitees und Staatsrat Alex Penning (r.) im Juli in Schifflingen Foto: Editpress/Alain Rischard

„Als ADR-Deputéierten eckt een dann eben, par la force des choses, oft un, well een eben enger anerer Meenung ass“, sagte der ADR-Abgeordnete Dan Hardy im „Sonndesinterview“, das RTL am 10. August auf seiner Internetseite veröffentlichte. Er habe immer häufiger den Eindruck, dass diese Meinung anerkannt werde, und viele Abgeordnete würden ihm sagen, nachdem er eine Rede im Parlament gehalten habe, „dat hues de gutt gesot, an esou weider“. Doch sie selbst würden sich wahrscheinlich nicht trauen, das zu sagen, meinte der frühere RTL-Journalist, der im Juni 2024 für Fernand Kartheiser in die Kammer nachrückte, nachdem dieser als erster ADR-Kandidat überhaupt ins Europaparlament gewählt worden war.  

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