„Risikogebiet“
Deutsche Regierung lässt Luxemburg trotz niedrigeren Zahlen auf Risikoliste
Luxemburg hat die Grenze von 50 Neuinfektionen, die den deutschen Behörden als Grundlage ihrer Risikoeinschätzung dient, unterschritten – seit Donnerstag sogar mit der Gesamtzahl, also inklusive Grenzgängern. Dennoch gilt das Großherzogtum auch bei der neuesten Aktualisierung des Robert-Koch-Instituts am Freitagabend noch immer als Risikogebiet.
Im April sperrte die deutsche Regierung die Grenzen zu Luxemburg fast komplett Archivfoto: dpa/Harald Tittel
Luxemburg steht seit dem 14. Juli auf der deutschen Liste der Risikogebiete. Das bedeutet: Einwohner Luxemburgs dürfen nur mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden ist, über die Grenze nach Deutschland – oder mit einem triftigen Grund, wie zum Beispiel einem Arzttermin.