Verteidigung

Der Weg zum Zwei-Prozent-Ziel: Ministerin Backes präsentiert Details zur Erhöhung der Militärausgaben

Einen Tag nachdem Premier Luc Frieden einen neuen Zeitrahmen für die Erhöhung der luxemburgischen Verteidigungsausgaben verkündet hat, präsentiert die zuständige Ministerin Yuriko Backes die Details. Zukünftige Militärausgaben sollen auch der luxemburgischen Wirtschaft zugutekommen.

Verteidigungsministerin Yuriko Backes und General Steve Thull, Generalstabschef der luxemburgischen Armee

Verteidigungsministerin Yuriko Backes und General Steve Thull, Generalstabschef der luxemburgischen Armee Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Luxemburg müsse seine Verteidigung stärken, sagte Premierminister Luc Frieden am Dienstag in seiner ersten Rede zur Lage der Nation, „nicht um Krieg zu führen, sondern um Krieg zu vermeiden“. Abschreckung war immer eines der Hauptziele der NATO, und sie ist in der aktuellen geopolitischen Situation nur bedeutender geworden. Auch in Luxemburg sei es deshalb Zeit für einen Politikwechsel, so Frieden, um einen Beitrag zum Engagement aller NATO-Partner zu leisten. Das Großherzogtum wird seine Verteidigungsausgaben schneller als bislang angekündigt auf zwei Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) erhöhen. Statt erst in zehn Jahren soll das Ziel nun schon im Jahr 2030 erreicht werden.

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