Parlament
Der Dialogminister: Xavier Bettel präsentiert zentrale Ansätze seiner Außenpolitik
US-Wahl, Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg, Beziehung zu China. In seiner Rede zur luxemburgischen Außenpolitik positioniert Xavier Bettel das Großherzogtum in den großen geopolitischen Fragen der Gegenwart. Offener Dialog spielt dabei eine ebenso große Rolle wie offener Handel.
Einst Premier, jetzt zuständig für Außenpolitik, Außenhandel und die Großregion: Minister Xavier Bettel bei seiner Rede vor der Chamber Foto: Editpress/Julien Garroy
Dreimal „D“. So lassen sich Herz und Antrieb der luxemburgischen Außenpolitik zusammenfassen. Zumindest wenn es nach deren Chef und Mitgestalter Xavier Bettel (DP) geht. D wie „défense“, D wie „développement“. Und D wie „Diplomatie“. Vor allem über das letzte D will der Außenminister an diesem Nachmittag vor dem Parlament sprechen. Seine Politik sei die von Dialog und Kontakt – „mit allen Akteuren“, sagt Bettel am Rednerpult der Chamber. Er ist an diesem Nachmittag hier, um die Grundzüge seiner Außenpolitik zu erklären. Die Position Luxemburgs in den großen geopolitischen Fragen und Konfliktfeldern der Gegenwart. Neben den Abgeordneten im Plenum hören Bettel auf der Besuchertribüne zahlreiche Diplomaten und Botschafter zu. Der Minister richtet seine Rede auch an die ausländischen Vertreter im Großherzogtum, immer wieder schweift sein Blick vom Saal hoch auf die Tribüne.