Der neue Ombudsmann im Interview
„Den Kindern wird das Recht auf Spiel, Sport und Freizeit verwehrt“
Luxemburg hat mit Charel Schmit einen neuen Ombudsmann für Kinderrechte. Das Tageblatt hat sich mit dem Pädagogen über seinen Werdegang, seine ersten Amtshandlungen, seine Einstellung zu den Kinderrechten und was diese mit „Fridays for Future“ zu tun haben unterhalten.
Der neue Ombudsmann Charel Schmit wird sich am Dienstag vor dem Genfer Komitee Fragen zum alternativen Bericht für Kinderrechte stellen Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Charel Schmit ist 48 Jahre alt, hat drei Kinder und hat in Köln Erziehungswissenschaften studiert. Nach seinem Studium arbeitete er als „pédagogue-enseignant“ in der Ausbildung der Sozialerzieher und Sozialarbeiter und war ehrenamtlich in mehreren Organisationen, darunter dem Caritas-Verband und der Jugendorganisation CSJ, aktiv, vor allem aber seit 2005 als Vorsitzender des Ances-Fachverbandes für soziale Arbeit, Bildung und Erziehung. Am Montag hat er das Amt des Ombudsmanns für die Rechte der Kinder übernommen und löst damit René Schlechter ab. Das Büro des Ombudsmanns wurde im April 2020 vom Bildungsministerium losgekoppelt und an die Chamber angegliedert. Seitdem heißt diese Institution „Ombudsman für Kinder und Jugendliche“ (Okaju). Im November zog der Okaju ins Menschenrechtshaus in die Arloner Straße, wo bereits das konsultative Menschenrechtskomitee (CCDH) und das Zentrum für Gleichbehandlung (CET) sitzen. Zusammen mit seiner Beraterin in Justizfragen, Françoise Gillen, stellt sich Charel Schmit den Fragen des Tageblatt.