SREL
Datenleak? Staatsbeamter findet 80 Namen von Luxemburger Geheimdienstmitarbeitern
Ein Staatsbeamter hat während der Recherche für seine Bewerbung beim SREL eine Liste mit Namen von Luxemburger Geheimdienstmitarbeitern zusammengestellt. Das berichtet RTL.
Symbolfoto: Editpress
Ein Staatsbeamter, der sich für eine Stelle beim „Service de renseignement de l’Etat du Luxembourg“ (SREL) beworben hat, konnte eine Liste mit 80 Namen von Mitarbeitern des Geheimdienstes zusammenstellen. Das meldet RTL am Freitagmorgen. In einem Telefongespräch mit einem Zuständigen der SREL erklärte der Kandidat die Situation, woraufhin der Geheimdienstmitarbeiter so reagiert habe, „als hätte man ihn beim Fremdgehen erwischt“. Der Sprecher des SREL habe den Beamten dazu aufgefordert, die Liste zu zerstören. Wegen der Bewerbung solle sich der Kandidat bis ein bestimmtes Datum geduldigen. Doch auch nach diesem Stichtag habe der Beamte keine Antwort bekommen – also habe er den Vertreter noch mal kontaktiert. Die Antwort vom Zuständigen: Solange er dort arbeite, bekomme der Kandidat die Stelle nicht.