„Pecherten“

Das Gesetz, auf das die Luxemburger Gemeinden gewartet haben: „Wir sind keine neue Polizei“

Littering, Lärm und Vandalismus: Dank des neuen Gesetzes können die sogenannten „Pecherten“ ab Januar 2023 diese Delikte kostenpflichtig verwarnen. Gemeinden, Polizisten und die „Agents municipaux“ haben sehnsüchtig auf die Kompetenzerweiterung gewartet. Das Tageblatt hat nachgefragt.

Das Gesetz, auf das die Luxemburger Gemeinden gewartet haben: „Wir sind keine neue Polizei“

Foto: Editpress/Julien Garroy

„Ich bin froh, dass es endlich, endlich durch ist – die Stadt Esch benötigt das wirklich“, sagte der Escher Bürgermeister Georges Mischo (CSV) am Mittwoch gegenüber dem Tageblatt. Sicherheit, Sauberkeit und Ruhe: Das sind laut Mischo die Probleme, die am dringendsten von „Pecherten“ kontrolliert werden müssen. „Ich will trotzdem nicht sofort mit dem Hammer draufschlagen“, sagt er. „Ich werde meinen Agenten auch sagen, dass wir eine präventive Phase haben – und wenn wir wiederkommen müssen, dann kostet es.“

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