Luxemburg

Cybervorfall bei mconcept.lu: Ministerium informiert über mögliches Datenleck

Ein Cyberangriff hat die Website mconcept.lu des Mobilitätsministeriums getroffen. Betroffen sein könnten rund 40 Datensätze mit beruflichen Kontaktdaten. Nach Angaben des Ministeriums ist das Risiko für die Betroffenen jedoch begrenzt.

Nach einem Cybervorfall auf der Website mconcept.lu hat das Mobilitätsministerium Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die potenziell Betroffenen informiert

Nach einem Cybervorfall auf der Website mconcept.lu hat das Mobilitätsministerium Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die potenziell Betroffenen informiert Symolbild: Sebastian Gollnow/dpa

Das Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Betroffen war die Internetseite mconcept.lu, auf der nach Angaben des Ministeriums möglicherweise rund 40 Datensätze aus dem Kontaktformular kompromittiert wurden. Das schreibt das Ministerium in einer Pressemitteilung am Freitag.

Der Sicherheitsvorfall wurde bereits am 3. August durch die Überwachungssysteme der Website entdeckt. Laut Ministerium leitete der technische Dienstleister umgehend Untersuchungen ein und konnte den Vorfall schnell unter Kontrolle bringen. Die Analysen ergaben, dass Unbekannte ein betrügerisches Administratorkonto erstellt hatten. Die Sicherheitslücke, über die dies möglich war, sei inzwischen identifiziert und geschlossen worden. Hinweise auf weitere unbefugte Zugriffe gebe es nicht.

Betroffene Personen und Unternehmen informiert

Nach Angaben des Ministeriums betreffen die möglicherweise gehackten Datensätze ausschließlich geschäftliche Kontaktdaten. Bislang gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Informationen eingesehen, kopiert oder missbräuchlich verwendet wurden. Dennoch werde der Vorfall vorsorglich als mögliche Datenschutzverletzung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) behandelt.

Die betrügerischen Konten und schädlichen Komponenten wurden entfernt. Die Website sei vollständig bereinigt und funktioniere weiterhin ohne Einschränkungen. Auch Auswirkungen auf die angebotenen Online-Dienste habe es nicht gegeben.

Die potenziell betroffenen Personen und Unternehmen wurden direkt informiert. Zudem hat das Ministerium den Vorfall fristgerecht der nationalen Datenschutzkommission (CNPD) gemeldet. Aufgrund der geringen Anzahl betroffener Datensätze und der Art der Informationen stuft das Ministerium das Risiko derzeit als „begrenzt“ ein. (DJ)

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