Fraktionskritik

Contra als politisches Projekt: LSAP bleibt inhaltlich blass

Die LSAP hat das Chamber-Jahr mit einer Logement-Kampagne abgeschlossen, blieb im Vergleich zu anderen Oppositionsparteien jedoch eher blass. Das hat konkrete Gründe.

Taina Bofferding ist als Fraktionschefin der LSAP intern nicht unumstritten

Taina Bofferding ist als Fraktionschefin der LSAP intern nicht unumstritten Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Jidderee fir sech, d’Kamera fir mech.“ Dieser Spruch geistert seit Monaten durch die Gänge der Hausnummer 34 am Krautmarkt, dem Sitz der LSAP-Fraktion. Er resümiert auf pointierte Weise, warum die LSAP in den vergangenen Monaten schwächelt und im Vergleich zu anderen Oppositionsparteien wie „déi Lénk“ oder „déi gréng“ blass blieb. Die LSAP, oder vielmehr deren Abgeordnete, ist vor allem mit sich selbst beschäftigt und blieb in den großen politischen Debatten zur Rente und zum „état de la nation“ hinter den Erwartungen zurück, die an die größte Oppositionspartei gerichtet werden. Die Ursachen dahinter sind vielfältig.

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