Corona in der Schule

Cluster in Schifflingen: Britische Variante wohl nicht die einzige Ursache

In den Grundschulen in Schifflingen hatte sich das Coronavirus vor den Karnevalsferien rapide ausgebreitet. Cluster und Infektionsketten waren die Folge. Das Bildungsministerium führt dies insbesondere auf den beträchtlichen Anteil der britischen Variante in den entnommenen Proben zurück. Für den Virologen Claude Muller kann die Ursache der rapiden Verbreitung allerdings nicht nur an den Mutationen liegen, insbesondere, wenn mehr als eine Schule betroffen ist.

Für den Virologen Claude Muller führt das Auftauchen der britischen Variante in einer Klasse nicht automatisch zu dem, was nun in Schifflingen passiert ist

Für den Virologen Claude Muller führt das Auftauchen der britischen Variante in einer Klasse nicht automatisch zu dem, was nun in Schifflingen passiert ist Foto: Editpress/Philippe Reuter

An den drei Grundschulen in Schifflingen fängt am heutigen Mittwoch die Schule wieder an. Zwei Tage später als in den anderen Grundschulen des Landes. Grund dafür sind spezielle Maßnahmen, die der COPIL („Comité de pilotage“), also der Lenkausschuss von „Santé“ und „Menje“, zusammen mit der Gemeinde Schifflingen getroffen hat. Rezent sprach Bildungsminister Claude Meisch von über 50 positiven Fällen alleine in der Albert-Wingert-Schule. Aber auch in den anderen zwei Schulen in Schifflingen, Nelly Stein und Lydie Schmit breitete sich Covid-19 aus. Das Ganze geht auf den 26. Januar zurück, den Tag, an dem ein Mitglied des Personals, das in mehreren Schulklassen der Albert-Wingert-Schule tätig war, positiv getestet wurde. Dann nahm das Virus seinen Lauf.

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